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Wie Sie Ihren Hund richtig erziehen!


Sie haben erst seit kurzem einen Hund, der einfach nicht auf Sie hören möchte? Als Hundebesitzer ist es richtig stressig und nervenaufreibend, wenn Ihr Hund Ihnen auf der Nase rumtanzt.
Bei uns erfahren Sie, wie Sie Ihren Hund richtig erziehen.

Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit der Hundeerziehung beginnen und wie Ihr Hund endlich auf Sie hört.

Auch, wenn Sie schon einige Dinge ausprobiert haben, dürfen Sie nicht direkt aufgeben. Wenn Sie konsequent, bestimmend, liebevoll und geduldig sind, können Sie Ihren Hund sehr leicht erziehen.

Mit der richtigen Hundeerziehung ist wirklich alles möglich!

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Erziehungsratgeber Übersicht



Wie Sie mit der Hundeerziehung beginnen


Wenn Sie nicht wissen, wie sie mit der Hundeerziehung anfangen sollen, geben wir Ihnen hier gerne hilfreiche Tipps, die Sie direkt umsetzen können.

Hund richtig erziehenWichtig ist, dass Sie möglichst früh mit der Hundeerziehung beginnen.

Sie müssen Ihrem Liebling von Anfang an klar machen, wer das Sagen hat. Ansonsten gewöhnt sich Ihr Hund daran, dass er machen kann was er will.

Bei der Erziehung Ihres Hundes müssen Sie die drei ausschlaggebenden Grundbausteine beachten: Konsequenz, Belohnung/Tadel und Geduld.

Diese Grundbausteine sind bei der Hundeerziehung immer miteinander verbunden.

Wenn Sie bei der Hundeerziehung geduldig und konsequent sind, Ihren Hund aber nicht richtig belohnen, dann werden Sie nicht die gewünschten Ergebnisse erzielen.

Machen Sie sich diese drei Faktoren bewusst und verinnerlichen Sie sie, bevor Sie mit der Hundeerziehung beginnen.

Konsequenz

Sie müssen immer konsequent sein, wenn Sie Ihren Hund richtig erziehen möchten. Ihr Hund braucht klare Regeln, an die er sich halten muss.

Wenn er z. B. nicht auf die Couch darf, dann darf er wirklich nie auf die Couch. Sie müssen konsequent bleiben und dürfen keine Ausnahmen machen. Egal wie sehr Sie der Hundeblick berührt. Es ist auch falsch, ihn als Welpen auf die Couch zu lassen und es ihm später, wenn er größer ist, wieder zu verbieten.

Geduld

Wie oben bereits angesprochen, benötigen Sie bei der Hundeerziehung viel Geduld. Sie müssen Ihrem Hund genug Zeit geben, dass er die Abläufe in Ihrem Alltag und die verschiedenen Kommandos verstehen kann.

Es ist keinem geholfen, wenn Sie Ihren Hund bei der Erziehung überfordern, indem Sie ihn stundenlang ein bestimmtes Kommando üben lassen.

Pro Tag sind kleine Trainingseinheiten von ein paar Minuten völlig ausreichend, um Ihrem Hund etwas beizubringen.

Sie müssen auch darauf achten, dass Ihr Hund ausgelastet ist.

Gehen Sie täglich, wenn möglich mehrmals, mit ihm spazieren und toben Sie ihn aus. Ausgelastete Hunde sind umgänglicher und ruhiger.

In diesem Zustand kann Ihr Hund viel besser lernen, als wenn er unausgelastet ist.

Ihr Hund muss aber nicht nur körperlich, sondern auch geistig beschäftigt werden. Dazu eignen sich vor allem verschiedene Spiele.

Belohnung und Tadel

Wenn Sie Ihren Hund erziehen möchten, ist die richtige Belohnung und der richtige Tadel sehr wichtig.

Ihr Hund hat nur eine begrenzte Zeitspanne, in der er sich das gerade Geschehene mit Ihren Worten und Kommandos verknüpfen kann.

Belohnung oder Tadel müssen deshalb immer sofort folgen, wenn Ihr Hund etwas richtig oder falsch macht.

Loben können Sie Ihren Hund z. B. mit Leckerlis. Übertreiben dürfen Sie es mit Leckerlis aber auch nicht!

Vermeiden Sie es, negatives Verhalten unbewusst zu belohnen. Vor allem, wenn Ihr Hund etwas tut, was Sie nicht möchten, müssen Sie konsequent sein.

Falsche Belohnung mit Leckerlis

So ziemlich jeder Hund mag Leckerlis. Ihrer bestimmt auch.

Sobald Ihr Hund weiß, dass es gleich ein Leckerli gibt, wird er mit großer Wahrscheinlichkeit Ihre Kommandos durchführen.Hundeerziehung - Vertrauen aufbauen

Aber mit Leckerlis dürfen Sie es nicht übertreiben. Sie haben keine gute Beziehung zu Ihrem Hund, wenn er nur etwas macht, weil es dann ein Leckerli gibt.

Zu Beginn der Hundeerziehung können Sie Ihren Hund mit Leckerlis belohnen, um ihn auf “den richtigen Weg” zu bringen.

Mit der Zeit reduzieren Sie dann das Belohnen durch Leckerlis.

Ein Hund der gehorcht, weil er Sie respektiert, kann schneller und leichter erzogen werden, als ein Hund der nur wegen Leckerlis ein Kommando ausführt.

Als richtige Belohnung können Sie Ihrem Liebling dann auch mal eine Rinderkaustange für die Zähne geben, wenn er sich gerade entspannen kann.

Richtig tadeln – OHNE GEWALT!

Viele Hundebesitzer wissen nicht, wie Sie ihren Hund richtig tadeln. Deshalb machen sie es oft falsch oder gar nicht.

Wichtig ist, dass Sie keine Gewalt anwenden.

Sie dürfen Ihren Hund nicht mit der Zeitung, dem Schuh oder in sonstiger Weise schlagen.

Ihr Hund soll aus Respekt auf Sie hören und nicht weil er Angst hat.

Wenn Ihr Hund sich unerwünscht verhält, dürfen Sie ihn aber auch keinesfalls ignorieren. Sonst denkt er, dass sein Verhalten in Ordnung ist.

Unerwünschtes Verhalten müssen Sie direkt „bestrafe“. Später weiß Ihr Hund nicht, warum er eine Standpauke bekommt.

Sie müssen ihm also direkt, mit erhobener Stimme ein klares “Nein” entgegen bringen. Sehen Sie ihm dabei in die Augen und zeigen Sie ihm das “Nein” auch wirklich “Nein” bedeutet.

Das wichtigste dabei ist, dass Sie konsequent bleiben.

Das “Nein” darf auch nicht verweichlicht werden. Verwenden Sie das Wort nur, wenn Sie Ihrem Hund auch wirklich klar machen möchten, das sein Verhalten nicht ok ist.

Sätze, wie ein verniedlichtes “Nein, mein Lieber” zeigen Ihrem Hund, dass das Kommando nicht wirklich ernst gemeint ist.

Prinzipiell gilt: Mit guter, respektvoller Hundeerziehung können Sie viel mehr erreichen, als mit Gewalt und Einschüchterung!


Die schlimmsten Erziehungsfehler bei Hunden


Gründe, warum Ihr Hund nicht auf Sie hört gibt es viele. Meistens liegt das Problem bei Ihnen als Hundehalter. Ihr Hund ist nicht zu dumm, um zu verstehen, was Sie von Ihm wollen.

Die folgenden Erziehungsfehler sollten Sie unbedingt vermeiden.

Fehler #1 Hund anschreien

Wenn Ihr Hund einem Kommando nicht nachkommt, bringt es nichts, ihn anzuschreien. Ihr Hund ist schließlich nicht schwerhörig.

Wenn Sie ihn anschreien, verwirren Sie ihn nur und er wird erst recht nicht tun, was sie möchten. Wenn Sie immer wieder „hier“ schreien, wird er ganz sicher nicht kommen.

Fehler #2 Kommandos wiederholen

Wenn Ihr Hund ein Kommando kennt, dann sollte es ausreichen, dieses nur ein einziges Mal zu geben. Wenn Sie das Kommando ständig wiederholen, verlieren Sie Ihre Glaubwürdigkeit gegenüber Ihrem Hund.

Wenn Ihr Hund z. B. an seinem Platz ist und Sie sagen ständig „bleib“ zu ihm, wird er direkt auf Sie zu rennen, sobald Sie aufhören „bleib“ zu sagen. Ihr Hund lernt dadurch nähmlich, nur so lange an seinem Platz zu bleiben, wie das Kommando ertönt.

Fehler #3 Falsches Verhalten dulden

Wenn Sie Ihren Hund richtig erziehen möchten, müssen Sie konsequent sein. Das heißt, dass falsches Verhalten niemals toleriert werden darf. Ihr Hund weiß sonst nicht, dass er gerade etwas falsch gemacht hat.

Ansonsten wird Ihr Hund verwirrt sein. Und Sie werden frustriert, weil Ihr Hund ständig das macht, was er nicht soll.Hunde bei der Erziehung

Fehler #4 Falsch oder zu spät loben / tadeln

Ihr Hund hat nur eine sehr kurze Aufmerksamkeitsspanne.

Das heißt, dass Sie Ihren Hund immer sofort loben müssen, wenn er etwas richtig gemacht hat. Also höchstens ein paar Sekunden, nachdem das Ereignis eingetreten ist.

Sonst weiß er nicht, wofür er gelobt wurde und der gewünschte Erziehungseffekt tritt nicht ein.

Wenn Ihr Hund etwas  falsch macht, müssen Sie Ihn auch direkt tadeln. Vergeht zu viel Zeit zwischen dem Ereignis und dem Tadel, weiß Ihr Hund nicht, warum Sie böse auf ihn sind.

Lob und Tadel sollte also immer sofort erfolgen.

Fehler #5 Gewalt bei der Hundeerziehung

Bei der Hundeerziehung ist Gewalt unbedingt zu vermeiden. Gewalt kann zwar kurzfristige Erfolge bringen. Langfristig verliert Ihr Hund dadurch aber das Vertrauen und die Zuneigung zu Ihnen.

Auch der bekannte Schnauzgriff ist zu vermieden. Er wird oft falsch angewendet – häufig zu stark oder zu schwach. Dann bringt er auch nicht den gewünschten Effekt.

Wenn Sie Ihren Hund richtig erziehen möchten, sollten Sie bestimmt und konsequent sein. Aber auf keinen Fall Gewalt anwenden!

Fehler #6 Widersprüchliche Erziehung

Widersprüche bei der Hundeerziehung müssen Sie unbedingt vermeiden. Auf bestimmte Handlungen Ihres Hundes, sollte immer die gleiche Reaktion folgen.

Ein Beispiel: Ihr Hund ist noch ein Welpe und Sie finden es toll und süß wenn er abends zu Ihnen aufs Sofa hoch kommt und bei Ihnen liegt. Damit zeigen Sie Ihrem Hund, dass es in Ordnung ist, wenn er auf die Couch springt. Später wenn Ihr Hund groß ist, möchten Sie nicht mehr, dass er sich zu Ihnen auf die Couch legt. Dann schicken Sie ihn von der Couch runter.

Durch solche widersprüchlichen Erziehungsmaßnahmen, weiß Ihr Hund nicht, was er falsch gemacht hat. Schließlich durfte er sonst immer auf die Couch.

Sie müssen von Anfang festlegen, was Sie von Ihrem Hund möchten und die Erziehung dann konsequent durchziehen.

Fehler #7 Ungeduldig sein

Das schlimmste bei der Hundeerziehung ist, wenn Sie ungeduldig werden.

Ihr Hund wird nicht immer alles sofort verstehen. Sie müssen Ihm etwas Zeit geben und die Übungen regelmäßig durchführen.

Sie dürfen dann auch nicht wütend auf Ihren Hund sein, wenn etwas nicht klappt. Meistens liegt es sowieso nicht am Hund, sondern am Herrchen.

Außerdem dürfen Sie nicht zu viel auf einmal von Ihrem Hund verlangen. Dadurch können Sie ihn überfordern und machen weniger Fortschritte bei der Erziehung.

Wenn etwas gar nicht klappen will, sollten Sie die Übungen später oder am nächsten Tag nochmal in Angriff nehmen. Geduld ist sehr wichtig, wenn Sie Ihren Hund richtig erziehen möchten.


Wie Ihr Hund endlich auf Sie hört


Problem: Ihr Hund will einfach nicht auf Sie hören

Beim Gassi gehen macht Ihr Hund, was er will. Sie rufen sich die Seele aus dem Leib, ihn scheint es aber gar nicht zu interessieren.

Er ist ständig am rum schnuppern und verhält sich, wie in seiner eigenen Welt. Auch zu Hause hört er nicht, wenn Sie nach ihm rufen. Das kann wirklich nervenaufreibend sein.

Seinen Hund her zu rufen ist oft schwieriger als man denkt. Ihr Hund muss dabei etwas unterbrechen, was er gerade vielleicht interessant findet, um zu Ihnen zu kommen.

Hund herrufenEs gibt die verschiedensten Varianten, wie Sie Ihren Hund her rufen können. Welches Wort Sie dabei nutzen ist egal. Wichtig ist, dass Sie Ihren Hund auf dieses Wort trainieren.

Wenn Ihr Hund nicht gerne auf Sie hört, sollten Sie die Sache für ihn amüsanter gestalten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie das einfach umsetzen können.

Wie Ihr Hund auf Sie hört

Wichtig: Legen Sie vorher ein Wort oder Kommando fest, mit dem Sie Ihren Hund her rufen möchten. Das kann “Komm” sein, “Bei Fuß” oder auch “Hierher”. Sie können verwenden, was Sie möchten. Wenn Sie Ihren Hund erziehen ist es wichtig, nur dieses Kommando für das Rufen Ihres Hundes zu verwenden. So wird Ihr Hund auf dieses trainiert und weiß auch, was Sie von ihm möchten.

Tipp 1) Zu Hause beginnen

Zu Beginn sollten Sie das Herrufen in einer Situation üben, in der Sie die Kontrolle über ihren Hund haben.

Nehmen Sie Ihren Hund in der Wohnung oder im eigenen Garten an die Leine. Laufen Sie nun mit durchhängender Leine herum. Ändern Sie dann die Richtung und gehen Sie rückwärts. Rufen Sie dann Ihren Hund mit dem vorher festgelegten Kommando zu sich.

Wenn er folgt, loben Sie ihn sofort mit freudiger Stimme und eventuell einem Leckerli.

Tipp 2) Im Sitzen trainieren

Um Ihrem Hund beizubringen, zu Ihnen zu kommen, können Sie mit dem Training auch im Sitzen anfangen. Dabei sollte Ihr Hund auf dem Boden sitzen. Sie stellen sich dann neben ihn. Wenn er Sie ansieht, gibt es eine Belohnung. Dadurch bewirken Sie, dass Ihr Hund sich auf Sie konzentriert.

Mit der Zeit fügen Sie Ihr Kommando, z. B. „Bei Fuß“, ein. Nun verbindet Ihr Hund das neben Ihnen sitzen mit diesem Kommando. Erst dann gehen Sie von ihm weg und beginnen damit, Ihren Hund mit dem Kommando neben sich zu rufen.

Ihr Hund lernt dabei Schritt für Schritt. Das ist wichtig, wenn Sie ihn richtig erziehen möchten. Sobald das soweit funktioniert, können Sie es beim Spaziergang anwenden und weiter trainieren.

Ihr Hund sollte sich dabei wirklich auf Sie konzentrieren. Wenn er beim Spazieren gehen nicht hören möchte, fangen Sie wieder im Sitzen an.

Tipp 3) Spielerisch den Hund erziehen

Bei dieser Übung müssen Sie sich die Hilfe einer zweiten Person holen.

Ihr Helfer hält Ihren Hund locker am Halsband fest. Sie gehen auf Ihren Hund ein, reden und spielen mit ihm und mischen ihn ein bisschen auf. Dann gehen Sie außer Sichtweite in ein anderes Zimmer oder um eine Ecke rum und rufen Ihren Hund mit dem vorher festgelegten Kommando zu sich. Ihr Helfer lässt erst dann Ihren Hund los. So kann er los rennen und Sie suchen.

Wenn er Sie findet lassen Sie ihn sitz machen. Beim ersten Mal können Sie ihm auch ein Leckerli als Belohnung geben. Danach reduzieren Sie die Belohnung mit Leckerlis und geben ihm nur noch jedes zweite oder dritte mal eines.

Diese Übung machen Sie am Tag maximal drei bis vier Mal. Ihr Hund soll an dieser Übung interessiert bleiben. Wenn Sie merken, Ihr tierischer Freund hat kein Interesse mehr, lassen Sie die Übung lieber sein und machen am nächsten Tag weiter.

Tipp 4) Draußen trainieren

Nehmen Sie eine lange Schleppleine* und gehen Sie mit Ihrem Hund raus. Die Leine darf erst straff sein, wenn Sie ihn beim Laufen korrigieren möchten.

Ist Ihr Hund abgelenkt und schnüffelt interessiert an etwas, rufen Sie ihn wieder mit Ihrem vorher festgelegten Kommando zu sich. Kommt er zu Ihnen, loben Sie ihn mit freundlicher Stimme und geben Sie ihm eventuell ein Leckerli. Auch hier nicht mit Leckerlis übertreiben. Wiederholen Sie das diese Übung, bis das Ganze gut funktioniert.

Wenn Ihr Hund nicht hören möchte und nicht zu Ihnen kommt, ziehen Sie kurz an der Leine. Allerdings nur so stark, dass Sie ihm nicht weh tun. Rufen Sie ihn dann nochmal zu sich und belohnen Sie ihn, wenn er kommt.


Wie Ihr Hund nicht mehr an der Leine zieht


Problem: Ihr Hund zieht an der Leine

Beim Gassi gehen zieht Ihr Hund ununterbrochen an der Leine. Das geht ganz schön in die Arme und es ist einfach kein entspanntes Laufen mehr.

Das macht aus einem gemütlichen Hundespaziergang einen Gang aus purem Stress.

Wie Sie die Leinenführung trainieren

Bevor es mit der Übung zur Leinenführung los geht, sollten Sie, je nach Rasse und Alter Ihres Hundes, die passende Ausstattung haben. Also ein passendes Geschirr* und eine passende Leine.

hund richtig erziehen - hundeerziehung an der leineUm diese Übung durchzuführen, gehen Sie an einen Ort, an dem Sie ungestört sind. Entweder in Ihren Garten oder auf eine freie Wiese. Dieses Training führen Sie non verbal durch. Das heißt, es finden ausschließlich Körperbewegungen statt. Sie geben Ihren Hund keine sprachlichen Kommandos.

Nehmen Sie Ihren Hund an eine lange Schleppleine* und laufen Sie mit Ihrem Hund in eine Richtung. Ihren Hund sehen Sie während der Übung kaum an. Konzentrieren Sie sich nur auf seine Bewegungen und auf die Bewegungen der Leine. Sie müssen spüren, wohin Ihr Hund sich als nächstes bewegen möchte.

Durch diese Vorgehensweise wird Leinendruck vermieden und Sie können Ihre Signale, durch leichtes zupfen an der Leine, setzen. Das machen Sie immer, bevor Ihr Hund seine Laufrichtung wechselt. Somit geben Sie die Richtung an und nicht Ihr tierischer Freund. Ziel der Übung ist es, dass Ihr Hund versteht, dass Sie führen und nicht er.

Sobald Ihr Hund an Ihnen vorbei läuft und nach vorne pirscht, drehen Sie um und laufen in die entgegengesetzte Richtung. Warten Sie nicht zu lange, um eine neue Richtung vorzugeben, sondern ändern Sie diese sofort. Die Leine soll dabei nicht straff gezogen werden. Sie können Ihren Hund immer durch leichtes Zupfen an der Leine korrigieren. Durch einen frühen Zupfer an der Leine können Sie einen Richtungswechsel vorgeben.
Läuft Ihr Hund nun wieder Ihnen vorbei, drehen Sie wieder um und ändern Sie die Richtung erneut. Sie geben also immer vor, wo es lang geht. Jedesmal, wenn Ihr Hund an Ihnen vorbei läuft und die Richtung vorgeben will, ändern Sie diese.

Wichtig ist wirklich, dass Sie Ihrem Hund dabei keine sprachlichen Kommandos geben. Konzentrieren Sie sich nur auf die Leinenführung. Sie dürfen sich bei dieser Übung nicht passiv verhalten. Lassen Sie sich nicht von Ihrem Hund führen. Ihr Hund wird verstehen, dass Sie die Richtung ändern, sobald er an Ihnen vorbei läuft. Er folgt Ihnen mit der Zeit immer besser.

Konfliktsignale, wie vermehrtes Hecheln, nach hinten gezogene Mundwinkel, tief gehaltener Schwanz oder leicht gekrümmten Rücken einfach ignorieren.

Machen Sie diese Übung mehrmals an ein paar Tagen und in Zukunft werden die Spaziergänge mit Ihrem Liebling wieder Spaß machen.

 


Wie Sie Ihrem Hund ständiges Bellen abgewöhnen


Problem: Ihr Hund bellt ständig

Ihr Hund spielt total verrückt, wenn jemand an der Tür klingelt oder ein anderer Hund Ihnen beim Gassi gehen über den weg läuft. Er rennt an die Haustür und bellt ohne Ende.

Hund bellen abgewöhnen

Beim Gassi gehen werden andere Hunde oder Tiere angekläfft, bis diese irgendwann endlich außer Reichweite sind. Das kann ganz schön peinlich sein.

Wie Sie Ihrem Hund ständiges Bellen abgewöhnen

Zunächst müssen Sie dir Ursache für das Bellen herausfinden. Erst dann können Sie das Problem lösen.

Die häufigsten Ursachen für ständiges Bellen sind, entweder rassebedingt, Unterforderung oder auch Angst.

Wie Sie herausfinden, welche Ursache bei Ihrem Hund vorliegt und was Sie dann gegen das Bellen tun können, erfahren Sie im Folgenden.

1) Hund bellt rassebedingt

Jeder Hund hat rassetypische, genetisch veranlagte Eigenschaften. Es gibt Hunderassen, die sehr temperamentvoll sind und einfach von Natur aus viel bellen. Kleine Geräusche reichen schon.

Zu diesen Rassen gehören zum Beispiel Wachhunde. Aber auch kleine Hunde, bellen sehr oft, um sich gegen größere Hunde zu behaupten.

Sie müssen nun aber keine Angst haben, dass Sie nichts gegen rassebedingtes Bellen tun können. Mit guter Erziehung und dem richtigen Training können Sie das ständige Bellen reduzieren.

Was Sie tun können, wenn Ihr Hund rassebedingt bellt

Wenn Sie einen Hund haben, der rassebedingt viel bellt, dann erlauben Sie es ihm.

Es bringt nichts, wenn Sie versuchen ihn daran zu hindern. Wenn es rassebedingt ist, kann er schließlich selbst nichts dafür.

Ideal ist es, wenn Sie Ihrem Hund das nicht bellen auf Kommando genauso reizvoll machen, wie das Bellen.

Gehen Sie dazu wie folgt vor:

Wenn Ihr Hund mal wieder anfängt zu bellen, sobald es z. B. an der Tür klingelt, dann lassen Sie ihn maximal drei mal bellen.

Sagen Sie dann Ihr Kommando, dass er aufhören soll. Dazu können Sie z. B. “Aus!” verwenden. Welches Wort Sie sagen ist egal. Wichtig ist nur, dass Sie dieses eine Wort wirklich konsequent für dieses Kommando benutzen, um Ihrem Hund das nervende Bellen abzugewöhnen.

Wenn er dann auf Ihr Kommando hin still ist, loben Sie ihn großzügig. Bleiben Sie dabei aber selbst ruhig, dass er nicht aufgeregt wird. Ansonsten kann es gut sein, dass er wieder anfängt zu bellen.

Fängt Ihr Hund wieder an zu bellen, stoppen Sie ihn wieder mit Ihrem klaren Kommando. Loben Sie ihn, sobald er aufhört zu bellen.

Sehr bald wird Ihr Hund verstehen was Sie von ihm wollen.

Bei dieser Übung ist es wichtig, dass Sie Ihr festgelegtes Kommando nur einmal sehr bestimmend aussprechen. Sie dürfen das Kommando nicht ständig wiederholen und Ihren Hund auch nicht schimpfen. Ihre laute Stimme nimmt er nur als Gebell wahr. Das kann ihn dann bei seinem Bellen nur bestätigen.

2) Hund bellt wegen Unterforderung / Langeweile

Bellt Ihr Hund, weil er unterfordert ist, braucht er viel Bewegung und etwas fürs Köpfchen.

Wichtig ist, dass Ihr Hund so viel Bewegung bekommt, dass er danach lieber ein kleines Schläfchen macht, als vor lauter Langeweile wieder zu bellen.

Was Sie tun können, wenn Ihr Hund aus langeweile bellt

Wenn Ihr Hund sich mehr Aufmerksamkeit wünscht, kann das bedeuten, dass er unterfordert und gelangweilt ist.

Oft bellen Hunde dann, um Ihren Frust raus zu lassen. Zu wenig Auslauf, zu oft alleine sein und zu wenig geistige Herausforderungen.

Sie müssen herausfinden, was Ihrem Hund Spaß macht und dann regelmäßig etwas mit ihm unternehmen und ihn auspowern.

Bevor Sie ihren Hund alleine lassen, gehen Sie mit Ihm eine große Runde spazieren und spielen Sie mit ihm. Muss Ihr Hund mal richtig auspowern, können Sie auch das Fahrrad nutzen.

Machen Sie auch Intelligenzspiele und Konzentrationsübungen mit ihm. Zum Beispiel können Sie ein Leckerli oder sein Lieblingsspielzeug vor ihm verstecken und er muss es dann suchen. Das fordert seinen Krips.

3) Hund bellt aus Angst

Wenn Ihr Hund bellt, wenn Sie ihn alleine lassen, kann das ein Zeichen für große Trennungsangst sein.

Auch schlechte Erfahrungen bei früheren Besitzern, können der Grund für sein häufiges Bellen sein. Hier sollten Sie dann mit professionellem Training nachhelfen. Ein Hundetrainer aus Ihrer Nähe kann Ihnen bei solch einem Problem helfen.

Was Sie tun können, wenn Ihr Hund aus Angst bellt

Wenn Ihr Hund Angst hat und bellt, geben Sie ihm das Gefühl der Sicherheit.

Das heißt nicht, dass Sie ihn lieblich trösten oder beruhigend auf ihn einreden sollen. Durch so ein Verhalten bestätigen Sie ihm nur, dass seine Angst berechtigt ist. Er denkt dann, dass er allen Grund zur Angst hat, weil sogar Sie von Ihrem normalen Verhalten abweichen.

Verhalten Sie sich einfach so, als wäre gar nichts passiert. Ihr Hund begreift mit der Zeit, dass es gar keinen Grund zur Angst gibt. Mit der Zeit beruhigt er sich. Dann lässt auch das Bellen nach.


So lernt Ihr Hund alleine zu bleiben


Problem: Ihr Hund kann nicht alleine sein

Oft jault und bellt Ihr Hunde ununterbrochen,
hund richtig erziehen - hund erziehen alleine lassenwenn er alleine ist. Egal ob es nur ein paar Minuten oder mehrere Stunden sind.

Häufig wird auch irgendetwas in der Wohnung auseinander genommen oder es wird das Geschäft auf dem Boden oder der Couch verrichtet.

Alleine sein beibringen

Grundsätzlich gilt: Ein Hund ist ein Rudeltier. Er ist es deshalb nicht gewohnt, alleine zu sein. Sie müssen ihn also Schritt für Schritt daran gewöhnen. Lassen Sie Ihren Hund nur alleine, wenn es wirklich nicht anders geht.

Sie können das Alleinsein ebenso einem jungen Welpen, als auch einem älteren Familienhund beibringen. Wichtig ist dabei vor allem Geduld.

Ihr Hund muss so früh wie möglich lernen, dass alleine sein für ein paar Stunden völlig normal ist. Niemand kann heutzutage mehr rund um die Uhr bei seinem Hund sein.

Bei einem Welpen, den Sie noch nicht lange haben, ist das noch sehr einfach. Er stellt seine innere Uhr nach Ihrem Tagesrythmus. Bei erwachsenen Hunden gehen Sie genauso vor wie bei einem Welpen. Sie werden aber etwas mehr Geduld benötigen, weil er sich erstmal an die neue Situation gewöhnen muss.

Spielen Sie mit Ihrem Hund ein bisschen und powern Sie ihn aus. Wenn er müde wird und in sein Körbchen geht, gehen Sie leise aus dem Zimmer und schließen die Türe hinter sich. Er wird gar nicht merken, dass Sie weg sind.

Nach 10 – 20 Minuten kommen Sie wieder ins Zimmer und legen Ihm als Belohnung ein Leckerli hin.

Die Zeit, bis Sie wieder ins Zimmer kommen, können Sie nach und nach erhöhen. Sie können auch bei der Belohnung variieren. Geben Sie Ihren Hund nicht immer Leckerlis. Spielen Sie mit ihm oder gönnen Sie ihm eine Streicheleinheit.

Erhöhen Sie die Zeit Ihrer Abwesenheit immer weiter und kommen Sie nie ohne Belohnung zu ihm zurück.

Mit der Zeit verknüpft Ihr Hund das Alleinsein mit einer guten Erwartung.

Während er alleine ist, sollte er immer einen Kauknochen oder ein Spielzeug haben, mit dem er sich beschäftigen kann.

Wenn die Übung nicht wie erhofft klappt, weil Ihr Hund bellt oder jammert, müssen Sie unbedingt hart bleiben. Lassen Sie ihn ruhig jaulen und gehen Sie auf keinen Fall zu ihm. Egal, wie leid er Ihnen tut.

Ansonsten lernt Ihr Hund, dass er nur jaulen muss, damit Sie zu ihm kommen.

Er wird dann immer wieder jaulen und es wird schwer, ihm das wieder abzugewöhnen.

Warten Sie, bis Ihr Hund aufhört zu jaulen oder bellen und gehen Sie erst dann zurück ins Zimmer. Natürlich bekommt er dann wieder seine Belohnung, weil er aufgehört hat zu jaulen.

Wenn Sie hier konsequent und geduldig bleiben, werden Sie einen Hund haben, der ohne Probleme mehrere Stunden alleine bleiben kann.

 


Was Sie tun können, wenn Ihr Hund aggressiv ist


Problem: Ihr Hund ist aggressiv

Ihr Hund ist aggressiv gegenüber anderen Hunden, die in seine Nähe kommen. Mit einem aggressiven Hund werden Sie nicht gerade beliebt sein.

Sie sollten aber nicht verzweifeln. Mit unseren Tipps machen Sie Ihren Raufer zu meinem lieben Begleiter.

Das gute vorweg: Die meisten aggressiven Hunde sind keine geborenen Raufer. Sie sind dazu erzogen worden.

Hund aggressivAllerdings nicht durch Gewalt, sondern von freundlichen, unsicheren Hundehaltern. Durch die Vermeidung jeglichen Kontakts zu anderen Hunden. Das sind Hundehalter, die meinen, dass Hunde sich untereinander nicht verstehen.

Das ist aber falsch! Auf jeder Hundewiese spielen Hunde überwiegend friedlich miteinander.

Ihr Hund wird zum Raufer, wenn Sie ihn hauptsächlich an der Leine führen und immer möglichst kurz und straff halten, wenn ein fremder Hund kommt. Ihr Hund kann dann nicht aus dem Weg gehen oder schnell weitergehen, sondern ist Ihrem angespannten Arm des ausgeliefert. Wenn er nun Angst hat, bleibt ihm gar nichts anderes übrig, als mit Knurren und Zähnefletschen seinem Stress ausdruck zu verleihen. Wenn Sie ihn dann noch mit ruhigen Worten beruhigen möchten, erzielen Sie genau das Gegenteil. Ihr Hund versteht nur den Tonfall Ihrer Stimme, jedoch nicht die Wörter an sich. Er denkt also, dass Sie ihn für sein Verhalten noch loben.

Wenn das öfter vorkommt, hat Ihr Hund gelernt, dass er den anderen Hund anknurren sollte, dass er wieder abhaut.

Um Ihren Hund nun wieder umzuerziehen, brauchen Sie viele Nerven und Selbstvertrauen. Sind Sie selbst ängstlich oder aggressiv, überträgt sich das auf Ihren Hund. Sie sollten also Sicherheit ausstrahlen, dass Ihr Hund weiß, dass er sich auf Sie verlassen kann und entspannt bleiben kann.

Wie bekommen Sie Ihren Hund nun dazu, nicht mehr aggressiv zu sein?

1. Ruhig bleiben

Zunächst müssen Sie herausfinden, in welchen Situationen Ihr Hund aggressiv wird. Diese Situationen sollten dann erst einmal gemieden werden.

Aggressionen können vor allem dann auftreten, wenn Ihr Hund keine ausreichenden Ruhepausen hat. Das ist oft in Familien mit Kindern der Fall. Ihr Hund braucht Zeit um runter zu kommen und um sich zu erholen.

Um Aggressionen abzubauen, müssen Sie die Kontrolle über Ihren Hund übernehmen. Ihr Hund darf Ihnen nicht auf der Nase rumtanzen und machen was er will. Ihrem Hund muss klar sein, dass er sich nach Ihnen zu richten hat und nicht umgekehrt.

Dazu sollten Sie das Umfeld Ihres Hundes so organisieren, dass Probleme möglichst vermieden werden. Bei einem Spaziergang sollten Sie also lieber anderen Menschen und Hund aus dem Weg gehen, um erst gar nicht die Möglichkeit aufkommen zu lassen, dass Ihr Hund einen Grund hat aggressiv zu werden.

Wenn Sie Ihren Hund mal nicht beaufsichtigen können, sollte er in einer bekannten, sicheren Umgebung sein.

Ihren aggressiven oder bellenden Hund dürfen Sie auf keinen Fall anschreien. Schlagen schonmal gar nicht. Diese Dinge machen Ihren Hund nur noch aggressiver. Bleiben Sie immer positiv. Ihr Hund spürt es, wenn Sie böse werden, was die Situation noch verschlimmert.

Wenn Sie mit Ihm spazieren gehen und es kommt doch mal ein fremder Hund entgegen, sollten Sie Ihren nicht an die kurze Leine nehmen und nicht stocksteif stehen bleiben. Lassen Sie Ihren Hund Sitz machen. Am besten so, das er mit dem Rücken zu dem fremden Hund sitzt. Sprechen sie fröhlich mit Ihrem Hund und beschäftigen Sie ihn.

2. Hund zügeln

Wenn Sie mit Ihrem Hund draußen unterwegs sind, müssen Sie ihn zügeln. Er soll nicht auf andere Hunde losstürmen und auch nicht fremde Hunde hinter einem Zaun anbellen. Wenn Sie in eine solche Situation kommen, gehen Sie ruhig am Zaun vorbei und sprechen Sie mit fröhlicher Stimme mit Ihrem Hund. Er darf nicht zu dem anderen Hund schauen.

3. Hund fordern

Auch Unterforderung kann Ihren Hund aggressiv machen. Wenn er den ganzen Tag nur rum liegt und keiner mit ihm spielt oder geistig fordert, kann er mit der Zeit aggressiv werden. Deshalb sollten Sie wirklich viel mit Ihrem Hund unternehmen! Wenn Ihr Hund knurrt oder droht, weil er Angst hat oder schüchtern ist, dann müssen Sie ihm mehr Selbstvertrauen beibringen. Das können Sie schaffen, indem Sie ihm Aufgaben geben oder Kunststücke beibringen. Ihr Hund muss Erfolgserlebnisse haben. Sobald er aggressiv wird, muss er ruhig und konstant korrigiert werden, ohne noch mehr Stress zu erzeugen.

Für alles was Ihr Hund richtig macht, müssen Sie ihn belohnen. Sie müssen dafür aber auch etwas von ihm verlangen. Wenn es Futter gibt, können Sie ihm beibringen, dass er, bevor er sein Futter erhält, kurz „Sitz“ machen muss. Wenn er das tut, belohnen Sie ihn.

Das Ganze sollte spielerisch ablaufen und nicht immer wie auf Befehl. Mit diesen Vorgehensweisen lernt Ihr Hund, sich nach klaren Regeln zu richten. Ihr Hund wird sich immer mehr an Ihnen orientieren. Dadurch wird seine Aggressivität abgebaut.

4. Hund frei laufen lassen

Sie sollten Ihren Hund nicht ständig an die Leine nehmen. Ihr Hund möchte Freiheit und Dinge beschnuppern. Wenn Ihnen ein fremder Hund entgegen kommt, drehen Sie um und laufen zügig, ohne sichtbare Nervosität, in die andere Richtung. So dringen Sie nicht in das fremde Territorium ein und geben Ihrem Hund auch keine vermeintliche Rückendeckung.

5. Kein Risiko eingehen

Wenn Ihr Hund schon sehr aggressiv ist und Sie sich unsicher sind, müssen Sie Ihrem Hund einen Maulkorb anlegen. Nur so können Sie sicher sein, dass er niemanden verletzt. Das ist das schlimmste, was passieren kann. Achten Sie auch nicht auf die Kommentare von anderen. Wenn ihr Hund niemanden verletzen kann, können Sie viel entspannter an die Hundeerziehung ran gehen. An den Maulkorb müssen Sie Ihren Hund schon zu Hause dran gewöhnen. Ziehen Sie ihm den Maulkorb immer wieder für kurze zeit an. Dabei können Sie Leckerlis oder ähnliches in den Maulkorb legen. Sprechen Sie freundlich mit Ihrem Hund und belohnen Sie ihn, wenn er den Maulkorb an hat. Wenn er gegen den Maulkorb ist, ignorieren Sie es und tun Sie so, als ob nichts wäre.

6. Fortschritte testen

Testen können Sie Ihre Fortschritte, indem Sie sich mit einem anderen Hund verabreden, dem Ihr Hund bisher immer aggressiv gegenüber war. Dieser sollte aber selbst nicht aggressiv sein. Wenn der Hund in Sichtweite ist, sollte Ihr Hund Kommandos wie Platz, bei Fuß oder Sitz durchführen. Gehen Sie mit Ihrem Hund an der lockeren Leine spazieren und seinen Sie einfach entspannt. Achten Sie darauf, ob Ihr Hund angespannt ist. Gehen Sie auf den anderen Hund zu und drehen Sie auf halbem Weg wieder um. Sagen Sie Ihrem Hund dabei ein klares “Nein”. Ihr Hund darf sich dabei nicht zu dem anderen Hund umsehen. Er sollte nur auf Sie achten. Halten Sie Ihren Hund in Bewegung und laufen Sie dann wieder in die Richtung des anderen Hundes. Diesmal gehen Sie etwas näher ran. Sobald Ihr Hund interesse an dem anderen Hund zeigt, müssen Sie sein Verhalten sofort mit einem “Nein” korrigieren und wieder in die andere Richtung laufen.

Machen Sie das so lange, auch an mehreren Tagen, bis Ihr Hund lernt, dass er an anderen Hunden nicht interessiert zu sein hat. Wenn Ihr Hund dann mal beim Anblick des anderen entspannt bleibt, können Sie gemeinsam spazieren gehen. Aber immer so, dass Sie bei einem Rückfall dazwischen gehen können. Natürlich werden Sie nicht von heute auf morgen einen neuen Hund haben. Aber mit der Zeit und mit konsequenter Erziehung, wird ihr Hund seine Aggressionen ablegen.

Ist die Aggressivität erst einmal abgebaut, können Sie Ihren Hund richtig erziehen. Sie werden ihn gar nicht mehr wiedererkennen.


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